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29.7.2010

weitere Unverträglichkeiten

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Histaminintoleranz

Unter Histamin-Intoleranz versteht man die Unverträglichkeit von mit der Nahrung aufgenommenem Histamin, deren Ursache ein Mangel des Histamin abbauenden Enzyms Diaminoxidase (DAO) oder ein Missverhältnis zwischen Histamin und der DAO sein könnte. Diese Theorie wurde in den 1980er Jahren im Rahmen der Erforschung der biogenen Amine entwickelt. Nach Ansicht einiger Autoren ist die Histamin-Intoleranz nicht angeboren, sondern ein erworbenes Krankheitsbild, von dem knapp 1 % der europäischen Bevölkerung betroffen sei. 80 % der erkrankten Patienten sind weiblichen Geschlechts mittleren Alters. Die Krankheitssymptome können in der Schwangerschaft verschwinden, treten jedoch nach der Schwangerschaft wieder auf.

Mögliche Symptome nach Aufnahme histaminreicher Nahrung sind:

  • Hautrötung, Nesselsucht, Ekzeme
  • Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel
  • verengte oder rinnende Nase, Atembeschwerden, Asthma bronchiale
  • Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen, Magenstechen
  • Herzrasen (Tachykardie), Herzrhythmusstörungen
  • Erschöpfungszustände

 Unverträgliche Nahrungsmittel:

  • Rotwein
  • geräuchertes Fleisch, Salami, Schinken, Innereien
  • viele Fischprodukte, insbesondere Fischkonserven   
  • Meeresfrüchte
  • gereifte Käsesorten (je höher der Reifegrad, desto höher der Histamingehalt)
  • Sauerkraut
  • eingelegte Gemüse
  • Bier
  • Hefe
  • Essig